Thomas W. H. Koppermann präsentiert:

 


 

Titelgrafik Kirchenorgeln - Copyright: twhk
 

Hauptkirche St. Michaelis

("Michaeliskirche" / "Michel")

in Hamburg-Neustadt

 
(zuletzt geändert: 25.08.2010)

 


 


Der Turm ist 132 m hoch.
In 82 m Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform.

Die Turmuhr hat einen Durchmesser von 8 m und ist damit die größte Turmuhr Deutschlands.

Die Zeiger der Turmuhr sind 5,00 m und 3,60 m lang und wiegen je 130 kg.

Im Turm befinden sich 6 Glocken und 2 Schlagglocken für die Turmuhr.

 


Der Kirchenraum in Form eines Kreuzes ist 52 m lang, 44 m breit und 27 m hoch.
Der Altar hat eine Höhe von 20 m.
In der Kirche haben mehr als 2.500 Menschen Platz.

 

*

 

Die St.-Michaelis-Kirche hat z. Zt. 4 Orgeln (demnächst 5 - siehe unten).

 

Auf der West-Empore befindet sich die große "Steinmeyer-Orgel" von 1962.

Sie wurde im Jahr 2009 überholt und ist die Hauptorgel des "Michel".

Die Orgel hat 5 Manuale, Pedal, 85 Register und insgesamt 6.665 Pfeifen.


1962 ersetzte sie die von E. F. Walcker nach dem Brand von 1906 erbaute Orgel,

die damals mit 12.173 Pfeifen in 163 Registern auf 5 Manualen und Pedal

die größte Kirchenorgel der Welt war (später übertroffen von der Orgel

im Passauer Dom) und im zweiten Weltkrieg schwere Schäden erlitten hatte.

 


Die große "Steinmeyer-Orgel" auf der West-Empore

(jetzt auch "fernspielbar" vom neuen Zentral-Spieltisch auf der Nord-Empore)

 

 

 

 

 

Kirchenmusikdirektor Manuel Gera, einer der beiden Haupt-Organisten des "Michel",

am Spielschrank der großen "Steinmeyer-Orgel"

 

 


Das im Jahr 2009 nach dem Vorbild von 1912 neu geschaffene "Fernwerk" ist eine eigenständige Orgel, die sich im Dachboden über der großen "Steinmeyer-Orgel" befindet und für die Kirchenbesucher nicht sichtbar ist.

Das Fernwerk hat 17 Register und 1.222 Pfeifen und wird vom neuen Zentralspieltisch auf der Nord-Empore aus gespielt.

Über einen ca. 20 m langen Schallkanal gelangen die Töne zur ovalen Schallöffnung in der Mitte der Kirchendecke.


Die "Marcussen-Konzertorgel" auf der Nordempore wurde 1912 erbaut von Marcussen in Apenrade (Dänemark) und nach dem letzten Krieg erweitert von E. F. Walcker. Sie hat 3 Manuale, Pedal, 45 Register und 3652 Pfeifen.
Im Jahr 2009 wurde die Orgel in den Originalzustand von 1912 zurückversetzt.


Die "Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Orgel" in der Krypta ist ein historisches, im Jahr 2008 wieder aufgebautes, romantisches Instrument der Firma Striebel mit Ursprung von 1917.

Sie wurde angeschafft, weil wegen der ca. 1 Jahr dauernden, umfangreichen  Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten im gesamten Kirchenraum und an den dortigen Orgeln in der Hauptkirche keine Gottesdienste möglich waren und diese stattdessen in der Krypta abgehalten wurden. Sie musste insbesondere an die niedrige Höhe der Krypta angepasst werden.


 

Veränderungen und "Zukunftsmusik":

 


Die ehemalige, kleine Orgel in einer Türnische des Altarraums
(erbaut von Grollmann, Hamburg; s
ie hatte ein Manual, Pedal, 4 Register und 224 Pfeifen)
ist inzwischen abgebaut und an einen anderen Ort innerhalb Deutschlands umgesetzt worden,
da im Rahmen der Renovierung und Restaurierung des Kirchenraumes
die ehemalige Tür wiederhergestellt werden sollte.
 

Als "Ersatz" für die alte Grollmann-Orgel wird eine neue Orgel auf der Südempore entstehen:

 


Auf diesem Bild sieht man über der Südempore das Volumenmodell der neuen
"Karl-Philipp-Emanuel-Bach-Orgel"
, die in nächster Zeit (vsl. bis Ende 2010)
noch hinzu kommen wird, so dass der "Michel" dann über insgesamt 5 Orgeln verfügt
und damit einen weiten Bereich der musikhistorischen Stilrichtungen abdeckt.
(Womit die häufig gestellte Frage beantwortet wäre, warum eine Kirche überhaupt mehrere Orgeln braucht.)
 


 

(Hier finden Sie auch meine E-Mail-Adresse)

 


 

     

 


© Copyright: Thomas W. H. Koppermann, Hamburg (Deutschland)