Thomas Koppermann präsentiert:
 

 

 
(zuletzt geändert am 05.06.2013)


 

"Hamburg ist super"
Hamburger Superlative

 
Hamburg setzt "Meilensteine" und bricht Rekorde.
Guck mal hier:

 

(Alle Angaben ohne Gewähr!)

 
Hamburg ist Europas Stadt mit den meisten Brücken:

Etwa 2500 Viadukte und Brücken schwingen sich über Alster und Elbe, Fleete und Kanäle, Straßen und Bahngleise - fünfmal mehr als in Venedig!
Fast jede vierte Brücke ist gut 100 Jahre alt.

Und 400 von allen Brücken tragen offiziell einen Namen.
Die berühmteste von allen ist die "Köhlbrand-Brücke": Sie ist 3,94 Kilometer lang, hat 157 Millionen Mark gekostet, überspannt das Wasser der Elbe (hier "Köhlbrand" genannt) in 53 m Höhe und gilt als Jahrhundertbauwerk.

 

Europas größter Friedhof ist der Hauptfriedhof Hamburg-Ohlsdorf:

Mit 404 Hektar Fläche, ca. 3,2 Millionen Gräbern, 700 Brunnen, 800 Großplastiken und ca. 80 km Wegstrecke
gehört dieser Parkfriedhof auch zu den prächtigsten Friedhöfen in Europa.
Er wurde 1877 von Wilhelm Cordes als Gesamtkunstwerk gegründet und besteht nur zu etwa einem Drittel aus Begräbnisflächen.
Ein Spaziergang über den Ohlsdorfer Friedhof lohnt sich zu jeder Jahreszeit.
Der Friedhof hat sogar eine eigene Postleitzahl, er berührt immerhin 5 Stadtteile,
es gibt mehrere Eingänge sowie zwei Buslinien, die die Haltestellen innerhalb des Friedhofs bedienen.
Leider ist das Fahrradfahren in diesem großen Gelände nicht erlaubt.
Pkws dürfen das umfangreiche Straßennetz des Friedhofs langsam befahren, die Durchfahrt (als Abkürzung von einem zum anderen Stadtteil) ist jedoch verboten.
 

Verwandlung vom Krematorium zur Schule

Das erste deutsche Krematorium wurde 1890 in Hamburg-Ohlsdorf vom "Verein für Feuerbestattung" erbaut,

1911 kamen Anbauten hinzu. Einäscherungen fanden hier bis 1933 statt, danach drohte das Gebäude zu verfallen.

1985 wurde es unter Denkmalschutz gestellt, saniert und dann gastronomisch genutzt.

Auf die erste Gastronomie "Alsterpalais" geht dieser auch heute noch verwendete Name zurück.

Nach einem Wechsel des Betreibers und dann doch gänzlicher Aufgabe der Gastronomie stand das Gebäude wieder viele Jahre leer, bis es 2007 von einem Investor erworben und dann an den Verein "Kinderwelt Hamburg" weiter verkauft wurde. Das Gebäude wurde erneut renoviert und beherbergt seit 2009 die private "Flachsland Zukunftsschule".

 

Europas größte Flussinsel liegt inmitten der Stadt Hamburg ...
... im "Stromteilungsgebiet" zwischen Norderelbe und Süderelbe.

Hier befinden sich die Stadtteile Georgswerder, Goetjensort, Jenerseite, Kattwyk, Kirchdorf, Kleiner Grasbrook, Moorwerder, Neuhof, Peute, Steinwerder, Stillhorn, Veddel, Wilhelmsburg.

Trotz umfangreicher Industrie- und Hafenanlagen sowie Wohnraum für die hier lebenden ca. 48.000 Menschen gibt es hier einen enormen Grünflächenanteil mit mehreren Naturschutzgebieten (z. B. Europas einzigem "Tideauenwald" - ein Gebiet, das zweimal täglich im Takt der Gezeiten überflutet wird und wieder trocken fällt) und seltenen Artenvorkommen in Flora und Fauna (z. B. gibt es auf dem ca. 13 ha großen Gelände der ehemaligen Ziegeleiteiche in Georgswerder 14 Grashüpferarten und 25 Libellenarten, von denen jeweils 2 vom Aussterben bedroht sind und auf der "Roten Liste" stehen).

 

Europas einziger "Tideauenwald" befindet sich in Hamburg:

Auf der Elbinsel Hamburg-Wilhelmsburg gibt es im Naturschutzgebiet "Heukenlock" an der Süderelbe ein natürliches Überflutungsgebiet am Elbufer, das zweimal täglich im Rhythmus der Gezeitenwechsel (Tiden) bei Flut mehr oder weniger unter Wasser gesetzt wird. Dieser Umstand hat dafür gesorgt, dass sich hier Pflanzen und Tiere angesiedelt haben, die es sonst nirgendwo mehr in der freien Natur gibt.

 

Die erste unterirdische Kanalisation Europas ...

... wurde zwischen 1842 und 1860 vom englischen Ingenieur und Stadtplaner William Lindley entwickelt.

Er sorgte auch für eine zentrale Trinkwasserversorgung und öffentliche Badehäuser (siehe hierunter).
 

Das erste deutsche "Volksbad" und kommunale "Waschcenter" entstand 1855 in Hamburg:

Erfinder war auch hier der zuvor schon erwähnte Engländer William Lindley.

Die "Hamburger Wasch- und Badeanstalt" befand sich am Schweinemarkt (das ist heute der Steintorwall) und betrieb 65 Wannen und 56 Zuber für die Wäsche.

 

Europas größte Kupferhütte befindet sich in Hamburg:

die Firma AURUBIS® (vormals "Norddeutsche Affinerie" [NA]).

Aus dem hier auf dem Wasserwege angelieferten Erz wird in einem aufwändigen elektro-chemischen Prozess (Elektrolyse) reines Kupfer hergestellt, aus dem dann z. B. Kupferdrähte für die Elektroindustrie u. ä. erzeugt werden.
Auch das Kupfer, das sich in unseren Cent-Münzen befindet, kommt von hier.
Als Nebenprodukt (Schlacke) der Kupfergewinnung fällt u. a. Eisensilikatgestein in großen Mengen an, das z. B. für die Befestigung von Flussufern und andere Bauzwecke verwendet wird.
Außerdem werden hier Edelmetalle wie z. B. Gold aus Elektronikschrott zurück gewonnen.
AURUBIS® ist weltweit die einzige Kupferhütte, die sich mitten in einem Stadtgebiet befindet (dies ist nur möglich, weil ein hoher Aufwand betrieben wird, um die Schadstoff-Emissionen so gering wie möglich zu halten).

 

Deutschlands ältestes Dampfschiff ...

... fährt in Hamburg auf der Alster:

Das Alsterschiff "St. Georg" ist ein liebevoll restaurierter, echter "Alsterdampfer" (zu den anderen Alsterschiffen sagen wir umgangssprachlich heute auch noch "Alsterdampfer", obwohl sie längst nicht mehr dampfen).
 

Hamburgs Hafen ist der zweitgrößte Hafen in Europa!

 

China in Hamburg

Hamburg ist der führende China-Standort Europas:

Die Zahl der chinesischen Firmen in Hamburg beträgt mehr als 400!
 

Der weltweit größte zusammenhängende Lagerhauskomplex ...

... ist bzw. war die Hamburger Speicherstadt, die ab 1883 auf der Brookhalbinsel am Hafen gebaut wurde.

Für ihren Bau mussten mehr als 20.000 Menschen und damit ein ganzer Stadtteil weichen.

Noch heuten werden hier Waren wie Gewürze, Kaffe, Tee und Teppiche gelagert und umgeschlagen, ein großer Teil der ehemaligen Speicher"böden" wird inzwischen aber auch für andere Zwecke wie Büros usw. genutzt.

 

Der erste registrierte "Fluthmesser" (Wasserpegelstandsanzeiger) ...

... befand sich bereits 1863 in einem Pegelhaus in St. Pauli.

Seit 1910 befindet sich der Pegelanzeiger für den Wasserstand der Elbe im Pegelturm an den Landungsbrücken.

Die großen, weithin sichtbaren Rollziffern werden heute mit elektronischer Unterstützung gesteuert.

 

Europas größte schwimmende Ponton-Anlage ...

... sind die Hamburger "Landungsbrücken", der lange Schiffsanleger in Hamburg-St. Pauli,

der sich mit Ebbe und Flut senkt und hebt.

 

Hamburgs ältestes Bauwerk ...

... steht nicht in Hamburg, sondern auf der zu Hamburg gehörenden Insel Neuwerk in der Nordsee nordwestlich vor Cuxhaven; es ist ein Turm, das architektonische Wahrzeichen der Insel Neuwerk, der in den Jahren 1300 bis 1310 als Wehrturm erbaut und ca. 500 Jahre später zum Leuchtturm umgestaltet wurde.

 

Europas spitzesten Fassadenwinkel ...

... findet man an der markanten Gebäudespitze des Hamburger "Chilehauses", die einem Schiffsbug nachempfunden ist.

Es handelt sich um ein gewaltiges, zehnstöckiges Backstein-Kontorhaus mit 5.950 m² Grundfläche und 36.000 m² Nutzfläche und 2.800 Fenstern. Neben dem Gebäude an sich, das sogar eine Straße überspannt, stehen auch viele Details der Innenarchitektur unter Denkmalschutz (z. B. Böden aus Linoleum, Kassettentüren, Messinggriffe, Ornamente).

 

Das erste Kongresszentrum Deutschlands ...

... ist das Congress Centrum Hamburg (CCH), das von 1969 bis 1973 neben der Bahnstation Hamburg Dammtor und dem Park "Planten un Blomen" gebaut wurde und dem ein 27-geschossiges Hotel mit 556 Zimmern und Suiten angeschlossen ist, das als Hamburgs höchstes Denkmal gilt.
 

Hamburgs spektakulärstes Hotelschwimmbad

Das Hamburger Hotel "Europäischer Hof" (direkt gegenüber dem Hauptbahnhof) verfügt mit seiner "Euro-Therme®" über ein hoteleigenes Spaßbad, dessen Highlight die über 6 Etagen verlaufende, 150 m lange Wasserrutsche ist (das Bad ist leider nicht öffentlich, sondern den Hotelgästen vorbehalten).

 

Die größte maritime Privatsammlung der Welt ...

befindet sich im 2008 eröffneten "Internationalen Maritimen Museum" von Peter Tamm, das am östlichen Rand der neuen "HafenCity" im größten und ältesten Speicher des Hamburger Freihafens auf 9 Speicherböden (Etagen) eingerichtet wurde.

 

Die größte Modellbahnanlage der Welt ...

... ist das "Miniatur-Wunderland®" in der Hamburger Speicherstadt am Hafen.
 

Deutschlands größte Sprechbühne ...

... ist das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg.
 

Deutschlands ältestes Wachsfigurenkabinett ...

... ist seit mehr als 130 Jahren das Hamburger "Panoptikum" an der Reeperbahn (es zeigt mehr als 120 Wachsfiguren).

 

Der erste gitterlose Tierpark der Welt ...

... ist Hagenbeck's Tierpark, der am 07.05.1907 im Stadtteil Hamburg-Stellingen eröffnet wurde.

 

Der erste Sportverein der Welt (!) ...

... wurde in Hamburg gegründet, es ist die "Hamburger Turnerschaft von 1816" (kurz: "HT 16").

 

Die Hamburger Hochbahn AG (HHA) ...

... ist 100 Jahre alt und ist der erfolgreichste und beste Verkehrsbetrieb Europas.

Seit 1999 werden auch Wasserstoffbusse eingesetzt, zur Zeit die weltweit größte Flotte dieser Fahrzeuge.

 

Der erste Verkehrsverbund weltweit ...

... ist der Hamburger Verkehrsverbund (HVV)®, er wurde am 29.11.1965 gegründet!

Bereits im Jahr 2001 wurde der HVV in einer ADAC-Studie als bester deutscher Verkehrsverbund ausgezeichnet.

Hier ein paar eindrucksvolle Zahlen:

Im übrigen ist erwähnenswert, dass der HVV zu 80% kostendeckend fährt, das ist überdurchschnittlich hoch.
 

Erstmals in Deutschland konnten in Hamburg auch Frauen Busfahrerin werden;

das war im Jahre 1972.
 

Hamburg hat Europas meistgenutzte Stadtbuslinie!:
Die Buslinie 5 (Hauptbahnhof - Nedderfeld) befördert mit 30 Bussen im Drei- bis Vier-Minuten-Takt mehr als 50.000 Fahrgäste täglich!
 

In Hamburg fahren die längsten Niederflur-Stadtbusse der Welt! (Stand März 2006):
Die zunächst 10, später 15 gigantischen Doppelgelenkbusse sind 25 m lang, haben 4 Achsen, 4 Türen (davon 2 mit Auffahrrampen), einen Wendekreis von 24 m und Platz für 188 Fahrgäste!
Die Busse werden von Van Hool in Belgien gebaut, haben einen 360-PS-DAF-Turbodiesel mit
Rußpartikelfilter, einen 400-l-Tank, verbrauchen 68 l/h und kosten 500.000 Euro pro Stück!
 

Das weltweit erste brennstoffzellengetriebene Fahrgastschiff fährt in Hamburg:

Das FCS "Alsterwasser" wurde im August 2008 in Dienst gestellt und ist das erste "Zemship" (Zero Emission Ship = Schiff ohne Schadstoffausstoß).

 

Die erste norddeutsche Eisenbahnlinie ...

sollte ursprünglich am 05. Mai 1842 zwischen Hamburg und Bergedorf eröffnet werden. Wegen des Großen Brandes, der in der Nacht zuvor ausbrach und bis zum 08. Mai 1842 wütete und dabei mehr als ein Viertel der Stadt zerstörte, beförderten die ersten Züge allerdings Flüchtlinge aus der brennenden Stadt, so dass der planmäßige Betrieb erst am 17. Mai 1842 aufgenommen werden konnte.

 

Der Adventskranz wurde in Hamburg "erfunden"!:

Der Theologe Johann Hinrich Wichern (1808 - 1881) engagierte sich sehr für bedürftige Kinder und gründete in Hamburg ein Waisenhaus, das "Rauhe Haus".
1839 kam er auf die Idee, einen hölzernen Kranz mit 24 Kerzen zu bestücken, um den Kindern bei Andachten und Singstunden die Adventszeit zu verschönern und das lange Warten auf Weihnachten zu verkürzen.
Später kam Tannengrün hinzu (ein Symbol für Lebenskraft);
die Zahl der Kerzen verringerte sich auf 4.
Der ursprünglich rein norddeutsche Brauch breitete sich über das Land aus, fand aber erst 1937/38 seinen Eingang in die katholische Kirche in München.

 

Der erste Selbstbedienungs-Supermarkt Deutschlands ...

... wurde im Spätsommer 1949 in Hamburg am Berliner Tor eröffnet.

 

Das leckere "Franzbrötchen" ...

... ist eine Hamburger Spezialität, die man in anderen Teilen Deutschlands fast nicht kennt.

Zimtig, locker, vielschichtig, blättrig, butterig - das alles sind wichtige Eigenschaften, die das typische Franzbrötchen auszeichnen, dessen Hauptzutaten Zimt und Butter sind und den Geschmack bestimmen.

Von Aussehen her ist es eher kein Brötchen, denn es ist recht flach und erinnert eher an ein Gebäckteilchen wie eine "Schnecke" oder ähnliches. Wer Zimt liebt, sollte in Hamburg unbedingt mal ein frisches Franzbrötchen probieren (ein Hamburger Bäcker, der diese Köstlichkeit täglich frisch herstellt, verkauft immerhin ca. 4.500 Stück pro Woche!).

Das älteste, noch benutzte Rundfunk-Studio der Welt ...

ist das Studio 1 des Norddeutschen Rundfunks (NDR) - damals "Nordische Rundfunk-AG (NORAG) - an der Rothenbaumchaussee. Hier befindet sich auch heute noch die 1930 erbaute und durch den legendären Rundfunk-Organisten Gerhard Gregor bekannt gewordene WELTE-(Rund)Funkorgel, eine Sonderform der Kinoorgel, auf der internationale Künstler etwa zweimal jährlich Konzerte geben

(näheres siehe Homepage des Vereins "Freunde der Welte-Funkorgel Hamburg e. V."!)

 

Die älteste Radiosendung der Welt kommt aus Hamburg:

Seit 1929 wird an jedem Sonntagmorgen das "Hamburger Hafenkonzert" gesendet,

eine unterhaltsame Mischung aus maritimer Musik und interessanten Seefahrtsreportagen.

 

Das öffentliche Fernsehen hat seine Geburtsstunde in Hamburg erlebt:

1952 begann der damalige NWDR (Nordwestdeutscher Rundfunk) in Hamburg mit der Ausstrahlung des 1. öffentlichen Fernsehprogramms für Deutschland (damals gab es in Deutschland nur ca. 1.000 Fernsehempfänger!).

 

Die erste internationale Schule Deutschlands ...

... gab es 1957 in Hamburg.

 

Hamburgs (Deutschlands?) höchstgelegener* Schulpausenhof ...

(* in Stockwerken, nicht in Metern!)

... befindet sich auf dem Dach der neuen Katharinenschule in der Hamburger HafenCity, die im September 2009 ihre Arbeit aufgenommen hat. Wegen der dichten Bebauung, der hohen Grundstückspreise und zum Schutz der Kinder war dies die beste Lösung.

 

Die erste Freimaurer-Loge in Deutschland ...

gründete sich 1737 in Hamburg.
 

Deutschlands einzige schwimmende Kirche ...

ist die Flussschifferkirche (eine schwimmende Kirche auf bzw. in einem Schiff!) in der Hamburger Speicherstadt.

 

Die größte Turmuhr Deutschlands ...

... befindet sich im Turm der Hamburger St.-Michaelis-Kirche ("Michel"); ihr Durchmesser beträgt 8 m!

 

Hamburg ist die wohl bedeutendste Reiterstadt der Welt:

Nach einer Zählung aus dem Jahre 1970 gab es in Hamburg
7.000 organisierte Reiter und 3.000 Pferde sowie über 50 Reit- und Fahrvereine.
(Schätzungsweise sind diese Zahlen heute noch erheblich höher.)
 

Hamburg hat 87 freiwillige Feuerwehren (2004)
(Daneben gibt es natürlich noch die Berufsfeuerwehr.)
 

Deutschlands größtes, zusammenhängendes Blumen- und Gemüse-Anbaugebiet sind die Hamburger

Vier- und Marschlande mit ihren fruchtbaren Böden.

 

Hamburg hat Berge!:

Hamburgs "Berge" sind zwar nicht rekordverdächtig, aber sie sind bemerkenswert:

Viele Touristen kennen meist nur den "Süllberg" in Blankenese an der Elbe.
Hier sind besonders die vielen Treppen, die schmucken Kapitänshäuschen und der tolle Blick zu erwähnen.
Aber auch die "Bergziegen" sollten Beachtung finden. Nein, das sind keine Tiere, die hier herumklettern, sondern extra für die engen und steilen Gassen beschaffte kleine Stadtbusse, die hier verkehren (wer z. B. eine Touristenfahrkarte hat, z. B. die "Hamburg Card®", der sollte ruhig mal 'ne Runde vom S-Bahnhof Blankenese aus mitfahren).

Zu den Stadtteilen mit großen Höhenunterschieden und dementsprechend ansteigenden und abfallenden Straßen gehören z. B. Bergedorf (nomen est omen!) und Harburg (mit den Harburger Bergen, wo es vor langer Zeit sogar mal einen Schilift gab!).

Besonders deutlich werden die Höhenunterschiede, wenn man mal von Hamburg in Richtung Osten nach Geesthacht fährt: Entlang dieser Strecke verläuft nur wenige hundert Meter nördlich der Elbe der eiszeitliche Geesthang mit seinen z. T. sehr steilen Straßen, die zu den am Hang erbauten Häusern und ins höher gelegene Umland führen.

Hamburgs höchste Erhebung heißt Hasselbrack (116,2 m hoch) und liegt in den Harburger Bergen im Stadtteil Hamburg-Harburg.

Wer von Süden her mit dem Auto oder der Bahn nach Hamburg kommt, wird höchstwahrscheinlich die Windräder bemerken, die auf einem Hügel kurz vor dem Stadtzentrum stehen. Dieser Berg ("Georgswerder Höhe") ist die sanierte, ehemalige Mülldeponie Georgswerder und ist ca. 40 m hoch (durch Setzung jedes Jahr ein paar cm weniger ...).

Im Zusammenhang mit der Internationalen Bauausstellung (IBA) 2013 in Hamburg-Wilhelmsburg wurde der Berg zum "Energieberg Georgswerder" aufgewertet, indem eine große Photovoltaik-Anlage für Solarstrom installiert und die kleinen Windräder durch eine ca. 100 m hohe, neue Windkraftanlage ersetzt wurden. Für die Besucher des Berges gibt es jetzt einen Höhenrundweg, von dem sich bei gutem Wetter eine phantastische Aussicht auf Hamburg bietet (nachts erstrahlt dieser Rundweg als leuchtender Ring!).
 

Deutschlands größtes schwimmendes Ausstellungs- und Bürogebäude ...

... ist das "IBA-Dock" der Internationalen Bauausstellung (IBA) 2013 im Müggenburger Zollhafen (Stadtteil Veddel).

Für Nichtinformierte und aus der Ferne sieht das kubische Gebilde zunächst aus wie ein Stapel bunter Container; erst bei näherem Hinsehen bemerkt man, dass es sich um ein Bürogebäude auf einem Schwimmponton handelt.

 

Hamburg ist Deutschlands "Trickfilm-Hauptstadt"!

Hier gibt es die "Animation-School Hamburg", und hier wird jährlich der Trickfilmpreis "Hamburg Animation Award" vergeben.

 

Die "PUNICA®-Oase"® liegt in Hamburg!:
Viele lieben die Erfrischungsgetränke, die unter dem Namen "PUNICA"® vertrieben werden, aber die wenigsten wissen, dass sie sich mit einem Stück Hamburg erfrischen, denn die PUNICA® Getränke GmbH befindet sich am Reiherstieg-Hauptdeich in Hamburg-Wilhelmsburg. Hier werden von rund 100 Mitarbeitern täglich gut 450.000 Liter (100 Millionen Liter pro Jahr!) "PUNICA®" in 15 Sorten produziert und abgefüllt.

 

Der größte Elektronik-Fachmarkt der Welt ...

... befindet sich (nach eigener Aussage der Firma) in Hamburg, und zwar an der Mönckebergstraße schräg gegenüber vom Hauptbahnhof (hier nimmt er die gesamte Fläche auf allen Stockwerken eines ehemaligen Kaufhauses in Anspruch).

 

Hamburgs längste Straße ...

... ist mit 14,8 km die Bergedorfer Straße.

 

Hamburgs (und sogar Europas) kürzeste Straße (mit dem Namen "Straße"*) ...

... ist die nur 44 m "lange" Wienbargstraße (nahe der AS Bahrenfeld der BAB A7).

Es gibt diese Straße seit 1929, und es befindet sich an ihr nur ein Wohnhaus mit 6 Wohnungen.

(* es gibt natürlich noch kürzere "Wege" und "Gassen")

 

Hamburgs höchste Hausnummer ...

... ist die "792" in der Fuhlsbüttler Straße.

 

Europas ältester, noch bestehender Dahliengarten ...

... befindet sich im Hamburger Volkspark (Ecke Luruper Chaussee / Stadionstraße) und steht unter Denkmalschutz.

 

Einer der größten japanischen Landschaftsgärten Europas ...

... ist der Japanische Garten im Park "Planten un Blomen"

 


 

Übrigens: Meine hier zusammengestellten Infos sind inzwischen auch

in das spezielle "Hamburg Stadt-Wiki" eingeflossen,

wo es noch mehr Interessantes über Hamburg nachzulesen gibt!

 

Eine Bitte zum Schluss: Wer aus den von mir gesammelten, hier zusammengestellten Informationen

etwas weiter verwenden möchte, wird gebeten, sich zusätzlich aus anderen Quellen zu versichern,

ob die Inhalte richtig sind oder sich in der Zwischenzeit evtl. geändert haben.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme ich nicht!

 


 

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