Thomas Koppermann präsentiert:
 

 

 
(Stand: 05.04.2013)


 

Hamburg sehenswert
- was man sich unbedingt ansehen sollte -

 
Meine nachfolgenden Empfehlungen habe ich nach meinem Empfinden (!) mit 1 (*) bis 5 (*****) Sternen bewertet.


 

Fangen wir frühmorgens an:
Jeden Sonntagmorgen von 6 bis 10 Uhr findet am Hafen,
nicht weit von den St.-Pauli-Landungsbrücken der berühmte

**** Hamburger Fischmarkt
statt. (U-Bahn / S-Bahn "Landungsbrücken")
(Fische gibt's hier allerdings kaum noch - natürlich den "Aal-Dieter"! - dafür aber fast alles andere ...)

Ideal für Frühaufsteher oder Spätheimkehrer, die "vom Vorabend übrig geblieben" sind!
Vor 7 Uhr muss man allerdings nicht kommen, dann wird's erst richtig interessant (sagen die Marktleute).
Nach 10 Uhr darf (wegen hoher Strafen) nichts mehr verkauft werden, so sehr man auch bettelt!

 


 

Und wenn wir schon mal am Hafen sind:
Direkt neben den St.-Pauli-Landungsbrücken befindet sich eines der interessantesten Bauwerke:


**** Der alte Elbtunnel
(U-Bahn / S-Bahn "Landungsbrücken")

Von außen erkennbar ist der alte Elbtunnel nur an dem Gebäude mit der Kuppel, in dem sich die Treppen und Aufzüge befinden. Noch heute benutzen Fußgänger, Radfahrer und Pkws (!) den historischen Tunnel, um die Elbe zu unterqueren und den weiten Weg über die Elbbrücken abzukürzen. Von der Oberfläche in den Tunnel und zurück ans Tageslicht gelangt man über Treppen und mit Aufzügen (die hölzernen Aufzug-Kabinen für die Autos sind besonders interessant!).
Als Hamburg-Besucher sollte man den Tunnel unbedingt mal zu Fuß durchqueren.

im alten Elbtunnel

Eng sind die Fahrspuren für die Autos, die aber heute nicht mehr soft wie früher hier durchfahren.
Es gibt zwei dieser Tunnelröhren, eine für jede Fahrtrichtung.
Als Fußgänger sollte man unbedingt die 190 Wandrelief-Kacheln beachten, die alle paar Meter in die Wandfliesen eingelassen sind und unterschiedliche Flusstiere zeigen.
Ein prickelndes Gefühl, wenn man sich überlegt, welche Wassermassen und großen Schiffe sich über einem befinden!

 

Wenn man die eine Röhre durchwandert hat, sollte man nicht gleich wieder zurück gehen, sondern unbedingt nach oben ans andere Elbufer gehen oder fahren, denn dort bietet sich einem der beste Ausblick auf die Landungsbrücken und die City.

Hafen-Panorama - © Thomas W. H. Koppermann
(Durch Rechtsklick und Auswahl "Grafik anzeigen" lässt sich das Panorama vergrößern)

Hinweis: Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens wird der alte Elbtunnel umfassend renoviert und restauriert,

wodurch es zu Einschränkungen in der Nutzbarkeit für Pkw und Radfahrer kommt.

 


 

Neben der Elbe ist die Alster Hamburgs interessantestes Gewässer.
Die Alster ist allerdings kein echter See, obwohl sie inmitten der Stadt so aussieht, sondern ein (aufgestauter) Fluss, der auch z. T. mit Schiffen befahren wird (private Motorboote sind allerdings verboten).
In erster Linie dient die Alster der Erholung und wird vorrangig von Seglern, Ruderern, Paddlern und Kanuten genutzt.
(Unter Seglern gibt es übrigens einen Spruch, der besagt, "Wenn du auf der Alster segeln kannst, kannst du überall segeln!", womit gemeint ist, dass die ständig wechselnden Winde und das "kabbelige" Wasser mit seinen kurzen Wellen die Segler ganz schön herausfordern.)

 

Für Touisten interessant und sehr erholsam ist die
**** Alsterschifffahrt,
die ihren zentralen Anleger am Jungfernstieg hat. (U-Bahn / S-Bahn "Jungfernstieg")

Abgesehen von einer Winterpause verkehren die schmucken weißen Alsterschiffe (darunter auch ein "Cabrio", ein Solarschiff und ein restauriertes Dampfschiff) täglich nach einem festen Fahrplan sowie im Linienverkehr.
Neben der Binnen- und Außenalster (das sind die Teile der Alster, die wie Seen aussehen) werden auch die Fleete, die Kanäle, die Speicherstadt, die Schleusen und auf der "Vierlandenfahrt" die "Dove Elbe" ('taube Elbe') bis nach Bergedorf befahren.

Am preisgünstigsten und fast genau so schön wie eine der Rundfahrten auf der Alster ist eine Fahrt mit den Linienschiffen, die tagsüber stündlich von Anleger zu Anleger kreuz und quer über die Alster verkehren.
Der Schiffsführer gibt hier zwar keine touristischen Erklärungen (er muss sich auch ums Kassieren, ums An- und Ablegen und ums Fahren kümmern und dabei auf die vielen Sportboote achten), dafür gibt es auf den Tischen zwischen den Sitzbänken Karten mit guten Erläuterungen, und man kann zwischendurch mal an einer Haltestelle aussteigen, wenn's einem irgendwo gefällt, und mit dem nächsten Schiff weiterfahren.

 

Insider-Tipp: Technisch und nautisch Interessierte sollten mal genauer auf die An- und Ablege-Manöver der Alsterschiffe achten: Hier gibt es schon lange keine "Festmacher" mehr, die die Schiffe mit dicken Tauen am Steg
halten. Nein, die Alsterschiffe halten sich mit dicken Elektromagneten am Steg fest (kein Witz!). Beim Anlegen hört man meist ein deutliches "Klack", wenn der Schiffsführer nach dem Heranfahren die großen Magneten an der Bordwand einschaltet und diese das Schiff mit einem kleinen Ruck unverrückbar an der Stahlplatte des Anlegegsteges "festsaugen".
Trotzdem haben die Taue nicht ganz ausgedient: Nach Feierabend, wenn die Schiffe am zentralen Anleger zur Ruhe gehen, werden sie dort wie eh und je fest vertäut (das spart Strom!).

 


 

***** "Wasserlichtorgel" im Parksee von "Planten un Blomen"
(Nähe Fernbahn / S-Bahn "Dammtor";
kaum Parkmöglichkeiten in der Nähe; kostenpflichtige Parkplätze im "Congress Centrum Hamburg [CCH]")

Wasserlichtkonzert in 'Planten un Blomen'
Wer das mal "live" erlebt hat, vergisst es nicht!

 

Video-Link 1

Video-Link 2

Video-Link 3

Video-Link 4

Video-Link 5
Video-Link 6

http://www.PlantenunBlomen.hamburg.de/park.htm


 

Zwischen den Stadtteilen Barmbek, Alsterdorf und Winterhude liegt der Hamburger Statdtpark mit seinen großen Grünflächen, Wasserflächen (einschl. Freibad und Bootsvermietung, Kinderbadesee und Modellbootteich) sowie einer Freilichtbühne.

 

*** Planetarium Hamburg
Am nördlichen Rand des Stadtparks befindet sich ein großer, alter (ehemaliger) Wasserturm, in dem sich eines der modernsten Planetarien befindet, die es z. Zt. gibt. Dort finden täglich mehrere sehr interessant gestaltete Vorführungen statt, wobei für jede Altersklasse von Jung bis Alt etwas geboten wird (aktuelles Programm im Internet).

Im oberen Bereich des Turmes gibt es eine große Aussichtsplattform, deren Besuch sich sehr lohnt, denn von dort scheint der Hamburger Flughafen im Stadtteil Fuhlsbüttel zum Greifen nah zu sein; man kann Flugzeuge starten und landen sehen. Ebenso sehenswert ist der freie Ausblick über die Bürostadt "City Nord", über das übrige Hamburg und den Stadtpark.

 

Stadtpark-Panorama - © Thomas W. H. Koppermann, Hamburg
(Durch Rechtsklick und Auswahl "Grafik anzeigen" lassen sich die Panoramen vergrößern)
Stadtpark-Panorama - © Thomas W. H. Koppermann, Hamburg

 

http://www.planetarium-hamburg.de/html_4/index.php

 


 

Die meisten Leute haben wohl schon mal von unserem berühmten Zoo
"Hagenbeck's Tierpark" gehört und ihn vielleicht auch schon besucht.

Ebenso interessant, aber ganz anders, weil in freier Natur, ist der
*** Wildpark Schwarze Berge
(südlich der Hamburger Stadtgrenze bei Hamburg-Harburg, in der niedersächsischen Gemeinde Rosengarten-Ehestorf; gut erreichbar per Bus oder Pkw; reichlich kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden; Restaurant).

Insbesondere Kinder sind begeistert von den vielen, frei umherlaufenden Hängebauchschweinen, dem Streichelzoo mit seinen neugierigen Ziegen, den possierlichen Nutria und natürlich vom hohen, hölzernen Aussichtsturm und dem Grillplatz.

 

http://www.wildpark-schwarze-berge.de/

 


 

In unmittelbarer Nähe des "Wildpark Schwarze Berge" befindet sich das sehr sehenswerte
**** Freilichtmuseum am Kiekeberg (historisches Museumsdorf)
(südlich der Hamburger Stadtgrenze bei Hamburg-Harburg, in der niedersächsischen Gemeinde Rosengarten-Ehestorf; gut erreichbar per Bus oder Pkw; reichlich kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden; Restaurant).

Copyright 2005 by Siegfried Wohlfahrt, Remagen

Neben historischen Bauernhäusern und handwerklichen Stätten, die aus verschiedenen Orten Norddeutschlands hierher versetzt wurden, um sie für spätere Generationen zu erhalten, und in denen man sich ein gutes Bild vom kargen Leben und Arbeiten früherer Generationen machen kann, gibt es diverse interessante Landmaschinen zu bestaunen und eine ebenfalls sehr sehenswerte, große Sonderausstellung zum Thema "Die 50er und 60er Jahre" mit täuschend echt nachgebauten Straßenszenen, Geschäften und Wohnungen aus dieser Zeit. Hier werden sofort Erinnerungen wach.

© twhk 2005

Erwähnenswert ist auch der sehr gut sortierte Museumsladen, in dem es landwirtschaftliche Erzeugnisse, Sachbücher, Gebrauchsgegenstände, Geschenkartikel und mehr zu kaufen gibt, die man oft woanders nicht so leicht findet.

 

http://www.kiekeberg-museum.de/

 


 

Wer im Sommer nach Hamburg kommt und sich mal bei einem Bade erfrischen will, hat in und um Hamburg mehrere Möglichkeiten, dies nicht nur in den öffentlichen Frei- und Hallenbädern zu tun, sondern in sehr schönen

**** Naturbadeseen
wie z. B.:

http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/behoerden/stadtentwicklung-umwelt/umwelt/wasser/badegewaesser/start.html
http://www.hamburg.de/Behoerden/Umweltbehoerde/Badegewaesser/bad_aktuell.htm

 

Baden in der Elbe:

Theoretisch kann an einigen Stellen in der Elbe gebadet werden, die besonderen Gefahren durch die Gezeiten, die starke Strömung und die vorbeifahrenden Schiffe erfordern jedoch besondere Vorsicht!
(Badestellen mit Sandstrand gibt es z. B. an der Oberelbe elbaufwärts und elbabwärts der Stadt Geesthacht [Achtung: keinesfalls baden im Bereich von Stauwehr und Schleuse!] bis etwa in Höhe "Bunthausspitze", wo sich der Fluss in Norder- und Süderelbe teilt, an der Süderelbe im Bereich Finkenriek [HH-Wilhelmsburg] sowie an der Unterelbe im Bereich Blankenese - Wedel.)

 


 

**** Die Hamburger Speicherstadt

wurde ab 1883 auf der Brookhalbinsel am Hafen gebaut und war der weltweit größte zusammenhängende Lagerhauskomplex. Für ihren Bau mussten mehr als 20.000 Menschen und damit ein ganzer Stadtteil weichen.

Noch heuten werden hier Waren wie Gewürze, Kaffe, Tee und Teppiche gelagert und umgeschlagen, ein großer Teil der ehemaligen Speicher"böden" wird inzwischen aber auch für andere Zwecke wie Büros usw. genutzt.

Und nicht zuletzt durch den Bau des neuen Stadtteils "HafenCity", der direkt an die Speicherstadt angrenzt, hat sich das Gesicht des historischen Viertels sehr verändert.

 


 

In der Hamburger Speicherstadt am Hafen gibt es einige interessante Museen, die einen Besuch Wert sind,

z. B. das Speicherstadtmuseum, das Gewürzmuseum, das Afghanische Museum u. a.


Etwas ausführlicher erwähnen möchte ich hier stellvertretend nur das

***** Zollmuseum,
das fantastische Schmuggelverstecke (zumeist in Alltagsgegenständen) zeigt, die vom Zoll aufgedeckt wurden.
Außerdem gibt es viele interessant aufbereitete Informationen und Schaustücke zur Geschichte und Arbeit des Zolls sowie außen am Anleger ein altes Zollboot, dessen Inneres an bestimmten Tagen sogar geöffnet ist und besichtigt werden kann.


Adresse: Alter Wandrahm 16, 20457 Hamburg

 

http://www.zoll.de/h0_wir_ueber_uns/h0_zollmuseum/index.html

 


 

Ebenfalls in der Hamburger Speicherstadt am Hafen befindet sich Hamburgs riesige Modellbahnanlage, das
***** "Miniatur-Wunderland®"

Ständig wird an der Erweiterung der Anlage gearbeitet; inzwischen ist es die größte der Welt.
Damit man weiß, wie stark der Andrang ist und ob man lange warten muss, kann man sich auf der Internetseite des MiWuLa über die Wartezeiten informieren (auch vorausschauend hochgerechnet!) und seinen Besuch reservieren.

Ein Besuch lohnt sich - auch für Nicht-Modellbahner!

http://www.miniatur-wunderland.de/

 


 

Hamburgs höchstes Café ist nur wenige Male im Jahr geöffnet:
**** "Himmlisches" Turmcafé der St.-Jacobi-Kirche
Jeweils am ersten Samstag der Monate Mai bis Oktober ist das kleine Café
im Turm der Hauptkirche St. Jacobi (Eingang: Steinstraße) von 12 bis 18 Uhr geöffnet.
Der Aufstieg erfolgt anfangs über eine Treppe (93 Stufen) und dann per Aufzug.
Die Aussicht ist grandios, das Platzangebot eingeschränkt (keine Reservierungen möglich).
Der Erlös des Kuchen- und Torten-Verkaufs geht Hilfseinrichtungen für Obdachlose,
man "futtert" also für einen guten Zweck!

Ein Tipp:
Wer gleich um 12 Uhr kommt, sollte zunächst ins Kirchenschiff gehen,
denn dort gibt es ein kurzes Orgelkonzert auf der berühmten Arp-Schnittger-Orgel,
und im Anschluss daran erfolgt eine Orgelführung.
 

http://www.jacobus.de/kirche/turmcafe.htm

 


 

Hamburg hat - verteilt übers ganze Statdtgebiet - meist sonntags einige interessante
***/****/***** Flohmärkte
zu bieten.

Die aktuellen Termine sind der Tagespresse, den diversen Flohmarktzeitschriften und dem Internet zu entnehmen.

Zu den interessantesten Flohmärkten gehören die Märkte am Turmweg (HH-Harvestehude), am Lehmweg (HH-Hoheluft), am St.-Pauli-Fischmarkt (nur am Samstag des jährlichen Hafengeburtstags), in den Messehallen, in der Hochschule HH-Bergedorf/-Lohbrügge, in der Harburger Innenstadt sowie diverse Antikmärkte in den großen Einkaufszentren der Stadtteile.

 


 

Für naturkundlich Interessierte empfehle ich das
*** Naturschutzgebiet Heukenlock
(HH-Wilhelmsburg, Pkw: BAB A1, AS HH-Stillhorn)

Dieses Gebiet ist Europas einziger sogenannter "Tideauenwald", ein Gelände am Elbufer der Süderelbe, das im ständigen Wechsel der Gezeiten zweimal täglich überflutet wird und wieder trocken fällt. Dadurch gibt es hier für Flora und Fauna ganz besondere Bedingungen, und es existieren hier seltene Pflanzen wie z. B. die Schachbrettblume. Das Gebiet kann abhängig vom Wasserstand der Elbe auf speziellen Wegen und Stegen durchwandert werden.

 


 

Obwohl ich auf meine  Seiten keine Werbung für Firmen mache, hier zum Schluss doch wenigstens

noch ein Gastronomie-Tipp für Leute, die sich zu günstigen Preisen ordentlich satt essen wollen:

**** Das "Schach-Café®"
ist ein gutbürgerliches Restaurant mit uriger Atmosphäre im ehemaligen Empfangsgebäude der S-Bahn-Station "Rübenkamp" (Linie S1 / S11), das beinahe rund um die Uhr geöffnet ist und eine vielfältige Speisenauswahl für jeden Geschmack zu günstigen Preisen bietet.
Ursprünglich als Restaurant für brettspielbegeisterte Studenten der nahe gelegenen Fachhochschule (FHS) gegründet (daher der Name), ist das "Schach-Café®" heute eine feste Institution im Stadtteil, die von vielen Berufstätigen der nahe gelegenen Bürostadt "City Nord", der FHS, von Vereinen, Taxifahrern und vielen anderen gerne immer wieder besucht wird, weil man schnell bedient wird, das Essen schmeckt und man viel für sein Geld bekommt.

Und gemäß dem Namen kann man sich hier natürlich Brettspiele ausleihen und spielen.
 


 

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