Thomas Koppermann präsentiert:
 

 

 
(Stand: 05.04.2013)


 

Hamburg

kurios oder bemerkenswert

 

Marilyn Monroe war bis 2012 täglich in Hamburg zu erleben!

 

Wer in Hamburg mit der U-Bahn fuhr, der konnte im Zug vor jeder Station bisher die einschmeichelnde Stimme der Marilyn Monroe hören, denn die automatischen Stationsansagen in der U-Bahn wurden von Ingrid Metz-Neun, einer der deutschen Synchronsprecherinnen von Marilyn Monroe gesprochen! So macht der öffentliche Personen-Nahverkehr Spaß!

 

Ab 2013 werden die Ansagen in den U-Bahn-Zügen erneuert, und die Stimme der Marilyn Monroe wird verschwinden.

Zunächst werden die neuen Ansagen von Prominenten, Hamburger Persönlichkeiten, Hamburger Originalen und ausgelosten Bewerbern gesprochen; später dann (vsl. ab Juni 2013) wird die Stimme der NDR-Moderatorin Anke Harnack die neue Stimme der Hamburger Hochbahn sein.
 

(Übrigens: In der Hamburger U-Bahn werden die Fahrgäste über Monitore außer der
Anzeige der Stationsnamen mit Video-Informationen und kleinen Filmchen unterhalten.)

 


 

Hamburger Sprache erforscht

 

Seit 1917 - inzwischen also 90 Jahre lang! - haben Sprachforscher an der Hamburger Universität "das Hamburgische" dokumentiert. Daraus ist kürzlich ein Wörterbuch entstanden, das 6500 plattdeutsche Stichwörter, die ausschließlich innerhalb Hamburgs verwendet werden, auflistet.

 


 

Rotwein aus Hamburg!

 

Richtig gelesen! Aus Hamburg kommt ein guter Rotwein.

Zwar wird an einem südlichen Elbhang am Hafen tatsächlich etwas Wein angebaut, aber weder die Menge noch die Qualität eignen sich für eine Vermarktung.

Hamburg ist auch nicht gerade ein Weinanbaugebiet mit südlich mildem Klima.

Aber in Hamburg-Bergedorf gibt es die älteste Weinkellerei Hamburgs (Inhaber: Horst von Have), und von dort kommt das einzige Lebensmittel, das offiziell das Hamburger Wappen tragen darf: Der "Rotspon aus Hamburg".

Hierbei handelt es sich um einen französischen Bordeaux-Rotwein, der zu 85 % aus Merlot-Trauben und zu 15 % aus Cabernet-Franc- und Cabernet-Sauvignon-Trauben stammt und vom Weingut Chateau La Bataille an der Cote de Castillion nach Hamburg geliefert wird. Hier reift er dann einige Wochen im 225-Liter-Eichenholz-Barrique-Fass und wird anschließend in Flaschen abgefüllt und verkauft.

 


 

Historisches zum Schmunzeln:

 

Am 20. August 1888 entkamen aus dem Frachtraum des Schiffes "City of Lincoln" im Hamburger Hafen 13 Krokodile in die Elbe (nur zwei davon tauchten nach Wochen wieder auf! - Damals hat wohl lange Zeit niemand mehr in der Elbe gebadet ...).

 


 

§§§ Amtliches §§§:

 

"Es ist verboten, auf Hamburger Friedhofsgräbern Gemüse anzubauen!"

(Gut, dass einem das gesagt wird! - Was wäre sonst wohl auf unseren Friedhöfen los?!)

 


 

§ Knöllchen §:

 

Im Jahr 2005 erhielten Autofahrer in Hamburg pro 1.000 Einwohner 841 Verwarn- bzw. Bußgeldbescheide wegen Falschparkens.

 


 

Ein Stück "Ausland" in der Stadt - ...

 

... das war der Hamburger "Freihafen" bis zum 31.12.2012:

ein riesiges Gebiet, rundherum besser eingezäunt als eine Staatsgrenze, vom Zoll gut bewacht;

Hauptzweck: das Lagern und Verarbeiten von importierten Waren (Kaffee, Tee, Gewürze, Teppiche u. v. a. m.);

wohnen verboten.

Das ist nun vorbei; der Verkehr kann frei fließen, lange Staus an der Zollabfertigung haben ein Ende;

Menschen können bisher unzugängliche Ufer nutzen und ohne Ausweis und Taschen- oder Warenkontrolle durch den Hafen fahren.

Möglich wurde dies durch die moderne Transportlogistik mit verplombten Containern und Zollabfertigung direkt in den Firmen. Leider hat dieser "Befreiungsschritt" sehr lange gedauert.

 


 

Ein Stausee mitten in der Stadt - ...

 

... wo gibt's das sonst?

Fast jeder kennt die "Alster", die sich im Zentrum als malerischer und sehr beliebter "See" mit Segelschiffen präsentiert.

Viele wissen aber gar nicht, dass die Alster eigentlich gar kein echter See, sondern "nur" ein Fluss ist, der aufgestaut wurde.

So entstand ein "Stausee" mit hohem Touristik-, Wohn- und Freizeitwert.

 


 

Ein Marathonlauf unter der Elbe!

 

Seit dem Jahr 2000 findet im Januar im Alten Elbtunnel von Hamburg-Sankt Pauli der Elbtunnel-Marathon statt

und ist damit einer der wenigen Marathons unter Tage weltweit.

Wegen der begrenzten Kapazität der Strecke und der Rettungswege ist der Lauf auf 280 Teilnehmer begrenzt.

Es werden 48 Runden und ein Zusatzstück von 396,6 m gelaufen.

Eine Runde führt jeweils durch beide Tunnelröhren und ist 870,8 m lang.

Wegen des Anstiegs an den Tunnelenden sind insgesamt etwa 150 Höhenmeter zu bewältigen.

 

(Quelle: Wikipedia®)

 


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