Thomas Koppermann präsentiert:
 


 
(Stand: 05.04.2013)
 


 

Meine kleine
"Elbinsel"-Seite

 


Eine Insel in der Elbe - und das mitten in Hamburg?

 

Richtig! - Vielleicht bist Du sogar schon mal drüber gefahren, denn alle Verkehrswege (Schiene und Straße) aus Richtung Süden ins Zentrum von Hamburg hinein führen über "die Insel". Nun wirst Du sagen, Dir sei dabei aber keine Insel aufgefallen. Das ist auch normal, denn die Insel ist so groß, dass man sie nicht als solche wahrnimmt.

 

Dass die Elbe durch Hamburg fließt oder Hamburg an der Elbe liegt, weißt Du sicher. Wenn Du noch ein wenig mehr norddeutsche Geografie kennst, weißt Du vielleicht sogar, dass sich die Elbe in Hamburg in die Norder- und Süderelbe teilt (aber auch wieder zusammenfließt).
Und das Land dazwischen ist die Elbinsel Hamburg-Wilhelmsburg, ein eigener Stadtteil von Hamburg und ein Rekord: Europas größte Flussinsel (ca. 35 km²)!

Der Lauf der Elbe in Hamburg

Um das ein wenig anschaulich zu machen, bin ich mal zur "Bunthausspitze", dem östlichsten Punkt unserer Insel gefahren (der ist so einsam gelegen, dass man nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad dorthin gelangt) und habe folgendes Panorama fotografiert (da Dein Bildschirm leider zu schmal ist, bitte scrollen >>> ):


Panorama Bunthausspitze (60 cm breit!)

Aufgenommen habe ich diese hier aneinandergereihten Fotos auf der Galerie des alten, nicht mehr in Betrieb befindlichen, hölzernen Leuchttürmchens an der "Bunthausspitze". Dieser Ort ist bei schönem Wetter ein beliebter (aber abgelegener und weitgehend naturbelassener) Treffpunkt für Spaziergänger und Radler.

 
Leuchtturm Bunthausspitze (Denkmal - außer Betrieb)

Dieses Leuchtfeuer wurde 1914 fertiggestellt und war einst eines von 132 Leuchtfeuern und Signaltürmen im Hamburger Hafengebiet. Es markierte die Spitze der Landzunge an der Teilung des Elbe-Fahrwassers in Norder- und Süderelbe.

1977 wurde das Leuchtfeuer Bunthausspitze außer Betrieb genommen.

Heute dient es als Aussichtspunkt und beherbergt eine Wassermessstelle.

 

Und wenn wir schon mal bei diesem Natur-Idyll sind:
Auf der Elbinsel gibt es im Naturschutzgebiet "Heukenlock" an der Süderelbe Deutschlands einzigen "Tideauenwald", ein natürliches Überflutungsgebiet am Elbufer, das zweimal täglich im Rhythmus der Gezeitenwechsel bei Flut mehr oder weniger unter Wasser gesetzt wird. Dieser Umstand hat dafür gesorgt, dass sich hier Pflanzen und Tiere angesiedelt haben, die es sonst nirgendwo mehr in der freien Natur gibt.

 

Apropos "Flut": Es war genau diese Elbinsel, die neben anderen Stellen in und um Hamburg im Februar 1962 von der großen Sturmflut heimgesucht wurde! Heute hoffen die Bewohner, dass die inzwischen mehrfach erhöhten Deiche sie ausreichend schützen und dass sich eine solche Katastrophe niemals wiederholt.

(Ich wohnte von 1982 bis 2012 hier und habe die jährlichen Sturmfluten problemlos überstanden.)


 

Gallerie-Holländer-Windmühle Johanna in HH-Kirchdorf
Die restaurierte Windmühle "Johanna"

(benannt nach der letzten Müllerin, die mit 99 Jahren ermordet [!], also fast 100 Jahre alt wurde)

im Wilhelmsburger Ortsteil Kirchdorf; hier wird an bestimmten Tagen

wirklich noch Korn gemahlen, Brot gebacken und als "Wilhelmsburger Mühlenbrot" verkauft.

Das Mühlencafé ist - außer im Juli und August - jeweils am ersten Sonntag im Monat geöffnet.

Dann sind auch Führungen durch die Mühle möglich, und man kann das Mühlenbrot kaufen.

 

(Anfahrt: Bus 154 von der S-Bahn-Station Veddel oder Wilhelmsburg bis zur Haltestelle "Wilhelmsburger Mühle")

 

Nebenbei erwähnt: Die Mühle ist auch eines von Hamburgs außergewöhnlichsten Wahllokalen,

denn bei Bundes- oder Landtagswahlen können (und sollten) die Anwohner hier ihre "Stimme abgeben".

 


 

Über den Ortsteil Hamburg-Georgswerder (Spitzname "Ziegenbek") aus historischer

und aktueller Sicht gibt es die Internet-Seite www.Ziegenbek.de, die ich geschaffen

und bis 2012 betreut habe, und die ich wegen meines Umzugs in neue Hände abgegeben habe.

 

Historisches über HH-Wilhelmsburg findest Du auf den Seiten www.Alt-Wilhelmsburg.de von Peter Pforr,

Historisches und und Aktuelles auf der Homepage der Monatszeitschrift Wilhelmsburger Inselrundblick (WIR).
 


 

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